Landesgruppensitzung und Fachtagung am 09. September in Frankfurt am Main

Wann: Freitag, den 09.09.2016, ab 9:30 Uhr
Wo: in den Räumen des Diakonissenhauses, Cronstettenstrasse 57-61, Frankfurt am Main

Am 31.08.2015 hat die „Mut-Rede“ der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit „Wir schaffen das!“ die Aänderung der Flüchtlingspolitik in Deutschland und den Beginn eines großen Veränderungs- und Lernprozesses in vielen gesellschaftlichen Bereichen markiert. Ein Jahr später wollen wir uns Zeit nehmen für eine Zwischenbilanz und uns in erprobter Kooperation über Fragen zum Wohnen in der Migrationsgesellschaft und zur Steuerung der Migration mit politischen Instrumenten austauschen.

Wir knüpfen damit an die Bestandsaufnahme zur „Arrival-Region“ Rhein Main im letzten Jahr von Doug Saunders an. Weiterlesen →

14. August 2016 von ESchuetz

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Otto-Borst-Preis ausgelobt

Einige Städte unserer Region sind Mitglied des Forums Stadt – Netzwerk historischer Städte e. V., darunter Bingen am Rhein, Deidesheim, Freinsheim, Idstein, Mainz, Trier und Wetzlar. Dieses Netzwerk lobt seit 2005 den Otto-Borst-Preis aus. Der Name des Preises erinnert an den Historiker Prof. Dr. Otto Borst (1924 – 2001), Gründer der Arbeitsgemeinschaft und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift „Forum Stadt“ (bis 2010 „Die alte Stadt“).  Im jährlichen Wechsel wird der Preis für Wissenschaft bzw. für Stadterneuerung verliehen. In ungeraden Jahren wird der Otto-Borst-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verliehen, in geraden Jahren der Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung. Mit diesen Schwerpunkten möchte der Verein Wissenschaft und praktische Umsetzung verzahnen. In 2017 ist also der wissenschaftliche Nachwuchs wieder gefragt.

Der Verein verleiht den Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs, um junge Akademiker in den Fachgebieten Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtplanung zu fördern.

Wir freuen uns über diese Initiative und verweisen gern auf die aktuelle Auslobung.

30. Juli 2016 von ESchuetz

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Fachtagungen zu Stadtentwicklungskonzepten

Im zweiten Halbjahr 2016 besteht zweimal Gelegenheit, die in unserer Region laufenden oder vor Kurzem abgeschlossenen Stadtentwicklungskonzepte in Frankfurt am Main, Wiesbaden und Offenbach zu diskutieren.

Bereits am 06. Juli 2016 nimmt sich das Städtebauliche Colloquium der TU Darmstadt zusammen mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain und in Kooperation mit unserer Landesgruppe des Themas an. Wir werden dann am 07. Oktober 2016 zusammen mit der Regionalgruppe der Vereinigung für Stadt- Regional- und Landesplanung e. V. ( SRL) das Thema erneut aufgreifen und den Fortschritt und die (beabsichtigte) Wirkung der Konzepte unter die Lupe nehmen. Zu letzterem folgen noch weitere Informationen.

Die Konzepte und Masterpläne der Städte sind hier dokumentiert:
Frankfurt Deine Stadt
Masterplan Offenbach
Wiesbaden 2030

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

24. Juni 2016 von ESchuetz

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Urbane Gebiete

Bundesministerium bringt Baugesetznovelle auf dem Weg

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den so genannten Referentenentwurf, der Änderungen des Baugesetzbuchs, der Baunutzungsverordnung und der TA Lärm vorsieht, auf den Weg gebracht. In Kürze sollen die Länder, kommunalen Spitzenverbände, Fachkreise und Verbände Stellung beziehen. Eine Anhörung im BMUB ist schon für den 5. Juli 2016 vorgesehen.

Ein wichtiger Kernpunkt der Novelle ist der neue Paragraph 6a in der Baunutzungsverordnung mit der Überschrift „Urbane Gebiete“. Diesen stellen wir hiermit zur Diskussion.

BauNVO_Urbane Gebiete-Referentenentwurf_16.06.16

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19. Juni 2016 von ESchuetz

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Banlieue (4) vs. Making Heimat

Nachdem Dough Saunders uns letzten Herbst besucht hatte, ging er eine Partnerschaft mit dem DAM ein und wurde zum Ideengeber des deutschen Beitrags zur Biennale in Venedig. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt er diesen Beitrag und geht nochmal auf seine Erkenntnisse ein, die er in Vorbereitung des deutschen Beitrags in Bezug auf die hiesigen Verhältnisse vertieft hat.

Dabei spricht er auch die Verhältnisse in Frankreich an, und zwar am Beispiel eines nach einem Masterplan aus den 1960er Jahren erbauten Viertel names Les Pyramides in Évry bei Paris, wo bis 2012 Manuel Valls (heute Premierminister) Bürgermeister mit einer durchaus klugen Integrationspolitik war, so Sauders.

Im Grundsatz integrierten sich die Migranten selbst. Flüchtlinge (auch und besonders die nicht anerkannten, die in Wirklichkeit Migranten mit Potenzial seien) müssten schnell einen legalen Status erreichen und arbeiten können, gerne auch selbstständig. Die Räume (Quartiere) in denen sie angesiedelt werden, besser: sich ansiedeln, müssten dichte, offene, gut mit der bestehenden Stadt vernetze Orte sein. In den Erdgeschossen müsse Platz für Geschäfte, Restaurants und Gewerbe sein. Der Wohnraum solle günstig sein. Familiennachzug müsse möglich sein. Um die Schule müsse man sich besonders kümmern, damit diese Quartier auch für die ansässige Bevölkerung annehmbar bleibe. Trügen die Geschäfte der Zuwanderer zur Gentrifizierung bei, sei das kein Problem, eher ein Ausdruck von erfolgreicher Integration. Offenbach am Main sei in diesem Sinne eine gute Arrival City.

Im Rahmen des deutschen Biennale-Beitrags, der den Titel „Making Heimat“ trägt, ist ein Katalog kürzlich entstandener Flüchtlingsunterkünfte entstanden. Wir empfehlen ihn zum Durchblättern.

12. Juni 2016 von ESchuetz

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Fachtagung am 08. Juli 2016 in Trier

Neue Stadtquartiere – Trier: „Der Neue Petrisberg“

Unter dieser Überschrift diskutieren Fachleute auf Einladung unserer Landesgruppe, der Stadt Trier, Baudezernat, der EGP GmbH – Gesellschaft für urbane Projektentwicklung – und der Universität Trier, Fachbereich VI, Raum- und Umweltwissenschaften/Geographie nachhaltige Quartiersentwicklung in neuen Stadtteilen und Modelle der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Entwicklern.

Zu Wort kommen u. a. Iris Wiemann-Enkler, die Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Trier, Claudia Nutz von der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH aus Wien, Peter Jorzick, Geschäftsführender Gesellschafter der Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklung mbH und natürlich hochrangige Vertreter der Veranstalter.

Die Referenz Petrisberg stellt die markanteste Konversionsfläche in der Stadt Trier dar, einerseits durch die exponierte Lage direkt über der Innenstadt, andererseits durch die strukturelle Bedeutung für die Stadt und die Region. Mit der Konversion des dortigen Kasernengeländes Belvedère hat die Stadt Trier die Chance genutzt, ein hochwertiges neues Stadtquartier auf dem Petrisberg entstehen zu lassen.

Nähere Informationen sowie die Anmeldungsmodalitäten finden sich hier: Petrisberg Trier_08.07.16_Flyer.

Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenfrei.

21. Mai 2016 von ESchuetz

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Flächenzertifikate

Der „Flächenverbrauch“ ist im Zeitraum 2011 bis 2914 abermals leicht gesunken, und zwar von 74 ha am Tag auf 69 ha. Das berichtete des Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) kürzlich. Dennoch scheint eine Halbierung in den kommenden Jahren kaum noch möglich. Und somit verfehlt die Bundesregierung vermutlich ihre 30 ha-Zielmarke, die sie für 2020 gesetzt hat. Interessant sind dabei die regionalen Unterschiede: „Während die durchschnittliche Siedlungs- und Verkehrsfläche pro Einwohner in kreisfreien Großstädten zwischen 2011 und 2014 leicht um 1,6 Prozent zurückging, stieg sie in den dünn besiedelten ländlichen Landkreisen um 1,5 Prozent. In kreisfreien Großstädten lag die Siedlungs- und Verkehrsfläche pro Kopf bei 260 Quadratmetern, in dünn besiedelten Regionen beanspruchte jeder Einwohner mit 1.140 Quadratmetern vier Mal so viel Fläche“, heißt es beim BBSR. Weiterlesen →

15. Mai 2016 von ESchuetz

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Landesgruppensitzung und Fachtagung am 29. April 2016 in Darmstadt

Wann: Freitag, den 29.04.2016, ab 10:30 Uhr
Wo: ETA-Fabrik, Campus der TU Darmstadt auf der Lichtwiese,

Die DASL-Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland setzt sich in diesem Jahr mit der Veränderung der gebauten Umwelt durch Entwicklungen in der Datenverarbeitung auseinander. Im Februar haben wir die Veränderungen im Einzelhandel beleuchtet. In der kommenden Fachtagung wollen wir uns mit den Veränderungen in der Produktion befassen. Unser Mitglied Elmar Schütz gibt einen Überblick darüber, welche Herausforderungen digitale Transformation, Industrie 4.0 und Urbane Produktion für die Stadt- und Immobilienentwicklung darstellen. Auf dem Campus der technischen Universität können wir zudem lernen, wie in einem interdisziplinären Ansatz Energieeffizienz in der Produktion herbeigeführt werden kann. Dazu führt uns Joachim Stephan von der Dietz Joppien Architekten AG durch das Gebäude der ETA-Modellfabrik.

Fachlich interessierte Nicht-Mitglieder sind wie immer herzlich willkommen. Die DASL-Mitglieder finden ergänzende Informationen zur anschließenden Versammlung im Mitgliederbereich.

23. April 2016 von ESchuetz

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Welterbe in Hessen und anderswo

Denkmalschutz und Landschaftsschutz auf der einen, Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung und Tourismus auf der anderen Seite beißen sich bisweilen, insbesondere wenn es sich beim Schutzgut sogar um Welterbestätten handelt. Das ist einer breiten Öffentlichkeit klar geworden, als der Bau der Waldschlösschenbrücke Dresden den Status des Welterbes kostete. Der Konflikt kann nur im Einzelfall gelöst werden. Und die Gratwanderung ist anstrengend. Werden die Chancen, die in dem Prädikat Welterbe stecken dabei unterschätzt? Dieser Frage geht der Deutschlandfunk in der Sendung „UNESCO-Welterbe in Hessen. Zwischen Tourismus und Denkmalschutz“ nach. (Eine Ebene höher befindet sich ein Klick zum Anhören des Beitrags vom 06.04.16.) Weiterlesen →

10. April 2016 von ESchuetz

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Einreichungsfrist des Deutschen Städtebaupreises bis 30. April verlängert

Aufgrund der erhöhten Anfrage wird die Frist zur Einreichung von Projekten zum Deutschen Städtebaupreis 2016 verlängert. Bis zum 30. April 2016 können sich freischaffende und angestellte Planerinnen und Planer sowie öffentliche und private Planungsträger um die Preise bewerben. Alle Informationen zum DSP gibt es hier.

31. März 2016 von ESchuetz

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