Fachtagung zu Stadtentwicklungskonzepten

isek_10-16

Wir erinnern an unsere gemeinsame Veranstaltung mit der SRL-Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in Kooperation mit dem Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur Bauingenieurwesen Geomatik und dem Informationskreis für Raumentwicklung zu den Stadtentwicklungskonzepten Offenbach, Wiesbaden und Frankfurt.

Am 07.10.16 um 14:30 Uhr ist es soweit. Marion Rüber-Steins, Referatskoordinatorin Stadtentwicklung Offenbach am Main, Thomas Metz, Leiter des Stadtplanungsamts der Landeshauptstadt Wiesbaden und Martin Hunscher, Leiter des Stadtplanungsamts Frankfurt am Main geben ein

Update 2016

zu den (integrierten) Entwicklungskonzepten und Masterplänen ihrer jeweiligen Stadt. Gabriela Bloem und Elmar Schütz von der DASL moderieren.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, und zwar in die Frankfurt University of Applied Sciences, Campus Nibelungenplatz, Gebäude 1, Raum 601.

Weiter Informationen finden sich auch hier: isekmasterplan-update-2016_07-10-16_flyer

24. September 2016 von ESchuetz

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Ein Jahr „Wir schaffen das!“

DASL HRPS zieht eine Zwischenbilanz

Wie berichtet veranstaltete unsere Landesgruppe am 09. September gemeinsam mit acht Partnerorganisationen den zweiten Workshop zum Thema „Wohnen in der Migrationsgesellschaft“. Ein Jahr nach der „Mut-Rede“ der Kanzlerin haben 106 Akteure aus Planung, Sozialarbeit, Politikberatung, Forschung, dem Deutschem Architekturmuseum und dem Amt für Multikulturelle Zusammenarbeit in Frankfurt eine Zwischenbilanz gezogen. Franziska Wöllert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung brachte neue Zahlen aus Sicht der Migrationsforschung in die Tagung ein. Vor dem Hintergrund sowohl der aktuellen Flüchtlingsströme als auch der langfristigen Bevölkerungsentwicklung machte sie deutlich, dass Migration und Wanderungsgewinne für einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt und die Sicherung des Lebensstandards in Deutschland unverzichtbar seien. Durch Vergleiche zu vorangegangenen Migrationen und angesichts lang dauernder Krisen auf der Welt werde Zuwanderung nach Mitteleuropa nicht eine „Krise“ oder „Welle“ sondern „Normalität“ bis zum Jahr 2050 sein. Weiterlesen →

14. September 2016 von ESchuetz

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Planungspraxis deutscher Städte

planungspraxis_2016

Ein Plan ist wie ein Schnitt durch den ewig fließenden Strang der Zeit. Er hat seine Berechtigung und Gültigkeit nur an der Stelle, an der geschnitten wird. Die Schnittfläche ist ein Bild einer gewollten oder gewünschten nahen Zukunft. Ob sie so eintritt, ist eine andere Sache. Aber das Planen erhöht die Chance dazu.

So gesehen zeigt die neue Veröffentlichung vom Deutschen Städtetag, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung und des Lehrstuhls „Entwerfen und Stadtplanung“ von Prof. Julian Wékel an der TU Darmstadt mit dem Titel der Überschrift viele Schnittflächen, genaugenommen 55 aus 34 Städten. Zum zweiten Mal haben sich die Beteiligten die Mühe gemacht und in einem Dokument von 264 Seiten zusammengetragen, was die deutsche Stadtplanung aktuell beschäftigt und dies mit Beispielen von Strategien, Konzepten, Plänen und Verfahren belegt. Es ist alles dabei: Verkehr, öffentlicher Raum, Wohnungsbau, intergierte Stadtentwicklungskonzepte, Smart City, Bürgerbeteiligung, Mitwirkung der Zivilgesellschaft und, und, und.

Es ist beeindruckend, mit welcher Kreativität, Akribie, Anspruch, Aufwand an Mensch und Material sowie Organisationsleistung die deutschen Stadtplaner den Herausforderungen begegnen. Es ist aber gleichzeitig auch beunruhigend, dass alles so aufwändig sein muss. Oder gibt es eine Chance, es in Zukunft auch mal wieder anders (weniger kompliziert, spielerischer, provisorischer oder wie auch immer) zu machen? Ist der Wunsch nach Vereinfachung ansatzweise realistisch? Ist es nur deshalb so aufwändig und kompliziert, da Vertrauen an die Fähigkeiten der Planung verloren gegangen ist?

Auf diese und andere Fragen bietet das auf der Dokumentation aufbauende

Symposium zur Planungspraxis deutscher Städte

am 30. September in Frankfurt am Main in den Räumen der IHK hoffentlich Antworten. Zahlreiche ehemalige und heutige Hautpverantwortliche der Planungspraxis in deutschen Städten kommen zu Wort und diskutieren miteinander, darunter Prof.  Christiane Thalgott (Stadtbaurätin a. D., München), Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup (Land Berlin), Prof. Dr. Martin Wentz (Wentz & Co./IHK Frankfurt), Prof. Jörn Walter (Oberbaudirektor Hamburg).

Weitere Informationen finden sich hier: planungspraxis-deutscher-staedte_30-09-16_flyer

08. September 2016 von ESchuetz

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Landesgruppensitzung und Fachtagung am 09. September in Frankfurt am Main

Wann: Freitag, den 09.09.2016, ab 9:30 Uhr
Wo: in den Räumen des Diakonissenhauses, Cronstettenstrasse 57-61, Frankfurt am Main

Am 31.08.2015 hat die „Mut-Rede“ der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit „Wir schaffen das!“ die Aänderung der Flüchtlingspolitik in Deutschland und den Beginn eines großen Veränderungs- und Lernprozesses in vielen gesellschaftlichen Bereichen markiert. Ein Jahr später wollen wir uns Zeit nehmen für eine Zwischenbilanz und uns in erprobter Kooperation über Fragen zum Wohnen in der Migrationsgesellschaft und zur Steuerung der Migration mit politischen Instrumenten austauschen.

Wir knüpfen damit an die Bestandsaufnahme zur „Arrival-Region“ Rhein Main im letzten Jahr von Doug Saunders an. Weiterlesen →

14. August 2016 von ESchuetz

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Otto-Borst-Preis ausgelobt

Einige Städte unserer Region sind Mitglied des Forums Stadt – Netzwerk historischer Städte e. V., darunter Bingen am Rhein, Deidesheim, Freinsheim, Idstein, Mainz, Trier und Wetzlar. Dieses Netzwerk lobt seit 2005 den Otto-Borst-Preis aus. Der Name des Preises erinnert an den Historiker Prof. Dr. Otto Borst (1924 – 2001), Gründer der Arbeitsgemeinschaft und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift „Forum Stadt“ (bis 2010 „Die alte Stadt“).  Im jährlichen Wechsel wird der Preis für Wissenschaft bzw. für Stadterneuerung verliehen. In ungeraden Jahren wird der Otto-Borst-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verliehen, in geraden Jahren der Otto-Borst-Preis für Stadterneuerung. Mit diesen Schwerpunkten möchte der Verein Wissenschaft und praktische Umsetzung verzahnen. In 2017 ist also der wissenschaftliche Nachwuchs wieder gefragt.

Der Verein verleiht den Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs, um junge Akademiker in den Fachgebieten Stadtgeschichte, Stadtsoziologie, Denkmalpflege und Stadtplanung zu fördern.

Wir freuen uns über diese Initiative und verweisen gern auf die aktuelle Auslobung.

30. Juli 2016 von ESchuetz

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Fachtagungen zu Stadtentwicklungskonzepten

Im zweiten Halbjahr 2016 besteht zweimal Gelegenheit, die in unserer Region laufenden oder vor Kurzem abgeschlossenen Stadtentwicklungskonzepte in Frankfurt am Main, Wiesbaden und Offenbach zu diskutieren.

Bereits am 06. Juli 2016 nimmt sich das Städtebauliche Colloquium der TU Darmstadt zusammen mit dem Regionalverband FrankfurtRheinMain und in Kooperation mit unserer Landesgruppe des Themas an. Wir werden dann am 07. Oktober 2016 zusammen mit der Regionalgruppe der Vereinigung für Stadt- Regional- und Landesplanung e. V. ( SRL) das Thema erneut aufgreifen und den Fortschritt und die (beabsichtigte) Wirkung der Konzepte unter die Lupe nehmen. Zu letzterem folgen noch weitere Informationen.

Die Konzepte und Masterpläne der Städte sind hier dokumentiert:
Frankfurt Deine Stadt
Masterplan Offenbach
Wiesbaden 2030

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

24. Juni 2016 von ESchuetz

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Urbane Gebiete

Bundesministerium bringt Baugesetznovelle auf dem Weg

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den so genannten Referentenentwurf, der Änderungen des Baugesetzbuchs, der Baunutzungsverordnung und der TA Lärm vorsieht, auf den Weg gebracht. In Kürze sollen die Länder, kommunalen Spitzenverbände, Fachkreise und Verbände Stellung beziehen. Eine Anhörung im BMUB ist schon für den 5. Juli 2016 vorgesehen.

Ein wichtiger Kernpunkt der Novelle ist der neue Paragraph 6a in der Baunutzungsverordnung mit der Überschrift „Urbane Gebiete“. Diesen stellen wir hiermit zur Diskussion.

BauNVO_Urbane Gebiete-Referentenentwurf_16.06.16

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19. Juni 2016 von ESchuetz

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Banlieue (4) vs. Making Heimat

Nachdem Dough Saunders uns letzten Herbst besucht hatte, ging er eine Partnerschaft mit dem DAM ein und wurde zum Ideengeber des deutschen Beitrags zur Biennale in Venedig. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk erklärt er diesen Beitrag und geht nochmal auf seine Erkenntnisse ein, die er in Vorbereitung des deutschen Beitrags in Bezug auf die hiesigen Verhältnisse vertieft hat.

Dabei spricht er auch die Verhältnisse in Frankreich an, und zwar am Beispiel eines nach einem Masterplan aus den 1960er Jahren erbauten Viertel names Les Pyramides in Évry bei Paris, wo bis 2012 Manuel Valls (heute Premierminister) Bürgermeister mit einer durchaus klugen Integrationspolitik war, so Sauders.

Im Grundsatz integrierten sich die Migranten selbst. Flüchtlinge (auch und besonders die nicht anerkannten, die in Wirklichkeit Migranten mit Potenzial seien) müssten schnell einen legalen Status erreichen und arbeiten können, gerne auch selbstständig. Die Räume (Quartiere) in denen sie angesiedelt werden, besser: sich ansiedeln, müssten dichte, offene, gut mit der bestehenden Stadt vernetze Orte sein. In den Erdgeschossen müsse Platz für Geschäfte, Restaurants und Gewerbe sein. Der Wohnraum solle günstig sein. Familiennachzug müsse möglich sein. Um die Schule müsse man sich besonders kümmern, damit diese Quartier auch für die ansässige Bevölkerung annehmbar bleibe. Trügen die Geschäfte der Zuwanderer zur Gentrifizierung bei, sei das kein Problem, eher ein Ausdruck von erfolgreicher Integration. Offenbach am Main sei in diesem Sinne eine gute Arrival City.

Im Rahmen des deutschen Biennale-Beitrags, der den Titel „Making Heimat“ trägt, ist ein Katalog kürzlich entstandener Flüchtlingsunterkünfte entstanden. Wir empfehlen ihn zum Durchblättern.

12. Juni 2016 von ESchuetz

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Fachtagung am 08. Juli 2016 in Trier

Neue Stadtquartiere – Trier: „Der Neue Petrisberg“

Unter dieser Überschrift diskutieren Fachleute auf Einladung unserer Landesgruppe, der Stadt Trier, Baudezernat, der EGP GmbH – Gesellschaft für urbane Projektentwicklung – und der Universität Trier, Fachbereich VI, Raum- und Umweltwissenschaften/Geographie nachhaltige Quartiersentwicklung in neuen Stadtteilen und Modelle der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Entwicklern.

Zu Wort kommen u. a. Iris Wiemann-Enkler, die Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Trier, Claudia Nutz von der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH aus Wien, Peter Jorzick, Geschäftsführender Gesellschafter der Hamburg Team Gesellschaft für Projektentwicklung mbH und natürlich hochrangige Vertreter der Veranstalter.

Die Referenz Petrisberg stellt die markanteste Konversionsfläche in der Stadt Trier dar, einerseits durch die exponierte Lage direkt über der Innenstadt, andererseits durch die strukturelle Bedeutung für die Stadt und die Region. Mit der Konversion des dortigen Kasernengeländes Belvedère hat die Stadt Trier die Chance genutzt, ein hochwertiges neues Stadtquartier auf dem Petrisberg entstehen zu lassen.

Nähere Informationen sowie die Anmeldungsmodalitäten finden sich hier: Petrisberg Trier_08.07.16_Flyer.

Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenfrei.

21. Mai 2016 von ESchuetz

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Flächenzertifikate

Der „Flächenverbrauch“ ist im Zeitraum 2011 bis 2914 abermals leicht gesunken, und zwar von 74 ha am Tag auf 69 ha. Das berichtete des Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) kürzlich. Dennoch scheint eine Halbierung in den kommenden Jahren kaum noch möglich. Und somit verfehlt die Bundesregierung vermutlich ihre 30 ha-Zielmarke, die sie für 2020 gesetzt hat. Interessant sind dabei die regionalen Unterschiede: „Während die durchschnittliche Siedlungs- und Verkehrsfläche pro Einwohner in kreisfreien Großstädten zwischen 2011 und 2014 leicht um 1,6 Prozent zurückging, stieg sie in den dünn besiedelten ländlichen Landkreisen um 1,5 Prozent. In kreisfreien Großstädten lag die Siedlungs- und Verkehrsfläche pro Kopf bei 260 Quadratmetern, in dünn besiedelten Regionen beanspruchte jeder Einwohner mit 1.140 Quadratmetern vier Mal so viel Fläche“, heißt es beim BBSR. Weiterlesen →

15. Mai 2016 von ESchuetz

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