Fachtagung und Landesgruppensitzung in Ingelheim

Stadtrundgang und Kilmaschutz

Wo: Ingelheim am Rhein, Treffpunkt: Platz des Ingelheimer Wochenmarkts, Bahnhofstr. 9; Anschließend: Mediathek, Friedrich-Ebert-Str. 16

Wann: Freitag, den 22. November 2019, 13.00-16.30 Uhr

Die Fachveranstaltung beginnt mit einem Rundgang durch das Zentrum von Ingelheim am Rhein. Unsere Mitglieder Claudia Becker und Herbert Elfers haben mit ihrem Planungsb√ľro planquadrat f√ľr die Stadt Ingelheim an der Umgestaltung des Stadtzentrums mitgewirkt und werden auf dem Rundgang mit den Aufgabenstellungen und Ergebnissen der Stadtentwicklung vertraut machen.

Um 14.00 Uhr beginnt die Fachveranstaltung zum Thema Klimaschutz im Erdgeschoss der Mediathek. Am Anfang wird uns der Oberb√ľrgermeister der Stadt, Ralf Claus, begr√ľ√üen. Zwei Fachvortr√§ge zu unterschiedlichen Aspekten des Klimaschutzes und seinen Herausforderungen f√ľr die Raum- und Stadtentwicklung dienen der Information und Diskussion. Die Ergebnisse der Fachveranstaltung sollen zur Ausgestaltung einer gro√üen √∂ffentlichen Folgeveranstaltung im Fr√ľhjahr 2020 in Frankfurt am Main dienen. Die weitere Vorbereitung soll, sofern es bei den Mitgliedern der Landesgruppe eine entsprechende Bereitschaft gibt, einer kleinen Arbeitsgruppe √ľbertragen werden. Weiterlesen →

03. November 2019 von ESchuetz

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Nachlese zur Veranstaltung ‚ÄěRegional- und Stadtentwicklung‚Äú

Besser spät als nie. Daher hier noch die wesentlichen Ergebnisse unserer vorletzten Veranstaltung in Wiesbaden:

F√ľnf ausgewiesene Fachleute aus den Bereichen des St√§dtebaus und der Landesplanung waren am 10. Mai 2019 von unserer Landesgruppe eingeladen, ihre beruflichen Erfahrungen und Projekte beispielhaft in Kurzform zu pr√§sentieren. Gertrudis Peters, stellvertretende Hauptgesch√§ftsf√ľhrerin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH), berichtete √ľber das Projekt ‚ÄěStadt-Land-Zukunft/Hessen 2040‚Äú. Markus Eichberger, Leiter des Unternehmensbereichs Stadtentwicklung der Nassauischen Heimst√§tte, hatte das Thema ‚ÄěStadtentwicklungsplanung in Kooperation zwischen Kommune und √∂rtlicher Wirtschaft: der Masterplan Offenbach 2030‚Äú ausgew√§hlt. Camillo Huber-Braun, Leiter des Stadtplanungsamtes Wiesbaden, referierte unter dem Titel ‚ÄěAn der Schnittstelle zwischen Regional- und Stadtplanung ‚Äď Impulse f√ľr ein neues Planungsverst√§ndnis in der Region S√ľdhessen‚Äú. Torsten Becker, freischaffender Stadtplaner und Inhaber des B√ľros tobe.STADT, trug zum Thema ‚ÄěStadtgrundriss und Stadtraum im zeitgen√∂ssischen St√§dtebau ‚Äď Erleben wir eine Renaissance gr√ľnderzeitlicher Strukturen ?‚Äú vor. Und last, but not least er√∂rterte Alexander Gemeinhardt, Vorsitzender des Vorstands der Schader-Stiftung in Darmstadt, das Verh√§ltnis von ‚ÄěExperten und Laien in Planungsprozessen ‚Äď Ann√§herung an eine Verh√§ltnisbestimmung‚Äú. Weiterlesen →

23. Juni 2019 von ESchuetz

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Nachlese zur Veranstaltung „Steuern durch Steuern!?“



Elena Wiezorek, Vorsitzende unserer DASL-Landesgruppe, eröffnet die gut besuchte Veranstaltung

 

Zum Systemwechsel noch zu fr√ľh

Die √úberschrift unserer Veranstaltung war zugleich mit einem Fragezeichen und einem Ausrufezeichen versehen. Steuern die Steuern eigentlich, im vorliegenden Fall eine m√∂gliche Bodenwertsteuer, etwa dahingehend, dass sie Bauherren zum Bauen unbebauter, aber bebaubarer Grundst√ľcke animiert und damit ihren Beitrag zu einer sozial-√∂kologischen Stadtentwicklung leistet? Oder, m√ľsste es nicht wenigstens ihr Anspruch sein, zu steuern? Wieviel einfacher w√§re doch das Planerleben, wenn wir nicht st√§ndig gegen die tats√§chlich oder vermeintlich falsch gesetzten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angehen m√ľssten!

Dieser Wunsch erhielt gleich zu Anfang einen D√§mpfer. Was w√ľrde sich denn √§ndern, so die Frage des hessischen Finanzministers Sch√§fer, wenn sich die durchschnittliche Grundsteuer um 400 ‚ā¨ je Grundst√ľck erh√∂hen, also verdoppeln w√ľrde? Davon w√ľrde sich doch kein Profi von der Bodenspekulation abhalten lassen. Hingegen k√∂nnten die vielen privaten Eigent√ľmer, vor allem die, die abseits der Metropolen ein Grundst√ľck f√ľr ihre Erben bevorraten, √ľber Geb√ľhr belastet werden.

Und so geht die Rechnung: 35 Mio. Grundst√ľcke in Deutschland generieren 14. Mrd. ‚ā¨ Steuern im Jahr. Das macht 400 ‚ā¨ je Grundst√ľck. Aber Vorsicht mit den Durchschnittswerten: In einer wachsenden Metropole k√∂nnen das je nach Grundst√ľcksgr√∂√üe, Ertragswert, Steuermesszahl und Hebesatz ein paar 10.000 ‚ā¨ pro Jahr sein, aber auf dem Land, in strukturschwachen Gebieten wenige 10 ‚ā¨. Weiterlesen →

07. Juni 2019 von ESchuetz

Kategorien: Diskussion, Immobilien, Ländlicher Raum, Metropolregionen, Politik, Stadtentwicklung, Wohnen | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Steuern durch Steuern!? Stadtentwicklung und die Reform der Grundsteuer(n)

Wir möchten allen Interessierten noch einmal unsere Veranstaltung am kommenden Montagabend in Wiesbaden zum Thema an Herz legen.

Der hessische Staatsminister der Finanzen, Dr. Thomas Sch√§fer, und Prof. Dr. Dirk L√∂hr, Initiator der Initiative Grundsteuer: Zeitgem√§√ü! tragen vor und diskutieren mit Prof. Dr. Carsten K√ľhl, dem Gesch√§ftsf√ľhrer des Deutschen Instituts f√ľr Urbanistik, w√§hrend in Berlin und in den L√§ndern immer noch √ľber die Grundsteuerreform gerungen wird.

Dazu haben wir diese Pressemitteilung veröffentlicht.

Und als Einstimmung f√ľr die Diskussion empfehlen wir diesen Beitrag aus Frontal21, der vor allem die Position von Prof. L√∂hr wiedergibt.

29. Mai 2019 von ESchuetz

Kategorien: Diskussion, Immobilien, Stadtentwicklung, Vortrag, Wohnen | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Werner Durth zum 70.

Werner Durth feiert heute seinen 70. Geburtstag. Das Baunetz hat eine sch√∂ne W√ľrdigung seines bisherigen Wirkens ver√∂ffentlicht.

Wir gratulieren unserem Mitglied herzlich, nicht nur zum runden Geburtstag, sondern auch zur Ehrenmitgliedschaft im Bund Deutschen Architekten!

17. Mai 2019 von ESchuetz

Kategorien: Akademie, Personalia | Schlagwörter: | Schreibe einen Kommentar

Fachtagung in Wiesbaden

Thema:
Steuern durch Steuern!? Stadtentwicklung und die Reform der Grundsteuer(n)

Wann: am Montag, den 03. Juni 2019, 20.00-ca. 22.30 Uhr
Wo: im Rathaus der Stadt Wiesbaden, Großer Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung, Schlossplatz 6, 65185 Wiesbaden

Die Grundsteuerreform wird derzeit im politischen Raum kontrovers diskutiert. Wir halten es f√ľr richtig, diese Debatte nicht allein den Finanz- und Steuerexperten zu √ľberlassen und wollen deshalb fragen, welche Chancen und Risiken sich f√ľr die Entwicklung der St√§dte und Gemeinden bei unterschiedlichen Ausgestaltungen der Grundsteuer ergeben. Dabei halten wir es f√ľr notwendig, den Blick auf die alternativen Grundsteuermodelle zu richten und auch eine ‚Äď potentielle ‚Äď Bodenwertzuwachssteuer in die Debatte einzubeziehen, zudem sollen erg√§nzend verwandte Steuern und Steuervorschl√§ge wie insbesondere die Grunderwerbssteuer betrachten werden.
Im ‚ÄěKlein-Klein‚Äú des √ľblichen politischen Tauziehens mag es als unrealistische Vision erscheinen, aber gel√§nge ein ‚Äěgro√üer Wurf‚Äú in der Neuordnung der auf Immobilien bezogenen Steuern, k√∂nnte ein Teil planerischer und regulierender Verwaltungst√§tigkeiten eingespart werden – weil Steuern die Entwicklung der Gemeinden ein St√ľck weit in die richtige Richtung steuern k√∂nnen. Wir glauben, dass es der M√ľhe wert ist, √ľber umfassende Konzepte und finanzielle Hebel nachzudenken.

F√ľr die Veranstaltung haben wir mit dem hessischen Finanzminister und Koordinator der CDU-L√§nder in der Finanzpolitik, Herrn Dr. Thomas Sch√§fer, und Prof. Dr. Dirk L√∂hr, Hochschule Trier, zwei hochkar√§tige Referenten gewinnen k√∂nnen. Die Diskussion wird Prof. Dr. Carsten K√ľhl moderieren, der als Gesch√§ftsf√ľhrer des Deutschen Instituts f√ľr Urbanistik und fr√ľherer Finanzminister des Landes Rheinland-Pfalz ebenfalls bestens mit dem Themenkomplex vertraut ist.

(Text: Dieter von L√ľpke) Weiterlesen →

04. Mai 2019 von ESchuetz

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Fachtagung und Landesgruppensitzung in Wiesbaden

Wann: am Freitag, den 10. Mai 2019, 14:00 bis ca. 16:30 Uhr

Wo: im Foyer des Stadtplanungsamt Wiesbaden, Räume San Sebastian/Montreux, Gustav-Stresemann-Ring 15, 65189 Wiesbaden

 

Thema: Regional- und Stadtentwicklungsplanung

Regional- und Stadtentwicklungsplanung in Deutschland werden ‚Äď je nach Region und Standort ‚Äď einerseits durch Prozesse des Wachstums, andererseits durch Prozesse der Schrumpfung herausgefordert. Ein Ausgleich dieser unterschiedlichen Entwicklungen wird immer wieder angeregt, ohne dass bisher Ans√§tze einer effektiven Umsetzung erkennbar sind. Der Regional- und Stadtentwicklungsplanung begegnen ‚ÄěUnsicherheit und Komplexit√§t‚Äú (Thema unserer Jahrestagung 2017 in Berlin ) und sie sollen dennoch¬†langfristig √ľberzeugende L√∂sungen finden. Sie sind ‚ÄěPlanung in Zeiten beschleunigten Wandels‚Äú (Untertitel derselben Jahrestagung )¬†und m√ľssen dennoch √ľberzeugende Antworten¬†f√ľr neue Bed√ľrfnisse und Probleme erarbeiten. Der Zeitbedarf f√ľr Regionalplanung und gesamtst√§dtische Planungs- und Bauprozesse ist hoch und tendenziell wachsend.

Planungen auf beiden Planungsebenen bed√ľrfen daher der politischen Unterst√ľtzung auch √ľber Wahlperioden hinaus. Dem steht vielfach (ohne die ‚ÄěEigenlogik‚Äú von Gemeinden untersch√§tzen zu wollen) eine Planungspolitik entgegen, die das direkte Gespr√§ch mit vielen W√§hlern und Nicht-W√§hlern verloren hat, und die sich ersatzweise an Meinungsumfragen und Forderungen einzelner Interessengruppen orientiert. Der den beiden Planungsebenen eigene Abstraktionsgrad erschwert die politische Auseinandersetzung zus√§tzlich. Weiterlesen →

13. April 2019 von ESchuetz

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Der neue Vorstand stellt sich vor

Am 15. Februar 2019 sind Dr. Elena Wiezorek, Hauptgesch√§ftsf√ľhrerin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, als Vorsitzende und Dieter von L√ľpke, bekannt als ehemaliger Leiter des Stadtplanungsamts der Stadt Frankfurt am Main, jetzt im Ruhestand, und Prof. Dr. Elmar Sch√ľtz, Leiter Development bei der Aurelis Real Estate Service GmbH, Region¬† Mitte, als Stellvertreter neu bzw. wieder wieder gew√§hlt worden. Den scheidenden Vorst√§nden Dr. Monika Meyer und Dr. Gabriela Bloem gilt der Dank f√ľr ihr √ľbergro√ües und √ľberzeugendes Engagement als bisherige Vorst√§nde!

Der neue Vorstand hat sich vorgenommen, die gute Arbeit fortzusetzen und gleichzeitig im Dialog mit den Mitgliedern neue Akzente setzen. U. a. wollen sie sich und unsere Landesgruppe mit den Kompetenzen ihrer Mitglieder immer immer wieder als eine Art Think Tank zu st√§dtebaulichen, landesplanerischen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen in der √Ėffentlichkeit wahrnehmbar machen.

Foto: © Kristina Schäfer, Mainz

07. April 2019 von ESchuetz

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Siedlungsstern

In unregelm√§√üiger Reihenfolge wollen wir uns anschauen, was in anderen Regionen diskutiert wird. Wir beginnen mit der Hauptstadtregion. Dort steht die Revision des Landesentwicklungsplans Haupstadtregion (LEP HR) an. Die Beteiligungsphase ist abgeschlossen und ausgewertet. Sein Beschluss in den Landesparlamenten soll jetzt kommen. Aber der gut geplante, l√§ngst etablierte und nun um zwei weitere ‚ÄěSpitzen‚Äú (Strahlen, Achsen) erg√§nzte Siedlungstern, so wie es das Ergebnis der gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg vorsieht, steht in der Kritik.

In den Achsenzwischenr√§umen f√ľhlen sich offenbar manche benachteiligt, wie der Deutschlandfunk in einem aktuellem ‚ÄěHintergrund‚Äú zum Thema berichtet. Denn sie wollen am regionalen Wachstum weiterhin teilhaben und f√ľrchten das Gegenteil. Schaut man sich die bisherige Bev√∂lkerungsentwicklung im Regionalmonitoring an (Kapitel: Bev√∂lkerung, Thema: Bev√∂lkerungsentwicklung, Zeit: 1991-2017), so bilden sich die Strahlen allerdings (noch) nicht ab.

Am 01. September wird in Brandenburg der neue Landtag gew√§hlt. Nun rutscht die anstehende Entscheidung √ľber den LEP HR wahrscheinlich in den Wahlkampf. Die oppositionelle CDU hat sich dagegen positioniert und fachliche Unterst√ľtzung gesucht. Die bisherige Kritik verkennt allerdings die Vorteile eines Siedlungssterns in Sachen Effektivit√§t und Effizienz, wenn es z. B. um die Allokation von Investitionen in Infrastruktur und Daseinsvorsorge oder den Umwelt- und Klimaschutz geht.

Interessant ist in jedem Fall, dass, während Berlin Wachstumsschmerzen plagen, in Brandenburg Kommunen zwischen und abseits des Sterns (weiter) wachsen wollen und dass Landesentwicklungsplanung ein stark politisch diskutiertes Thema ist.

Bild: Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg, 2. Entwurf des Landesentwicklungsplans Hauptstadtregion (Auszug)

25. März 2019 von ESchuetz

Kategorien: Metropolregionen, Regionalentwicklung, Stadtentwicklung, Wohnen | Schlagwörter: , , , , | Schreibe einen Kommentar

Unsere Metropolregion, dialektisch betrachtet

Auf unserer letzten Fachtagung war die Metropolregion FrankfurtRheinMain wieder Thema. Wir haben uns wie angek√ľndigt mit deren Verfassung besch√§ftigt ‚Äď Verfassung im Sinne von rechtlicher Verfasstheit (Legitimation) und im Sinne von Zustand. Sie stand damit in der Reihe unserer bisherigen Aktivit√§ten, die wir in Unterst√ľtzung des Initiativkreises Metropolregion FrankfurtRheinMain im Zusammenhang der Novelle des hessischen Metropolgesetzes aufgenommen haben.

Wie schon bei der Veranstaltung im DAM im Sommer 2018 konnten wir Input und Inspiration aus dem Verband der Region Stuttgart gewinnen. Diesmal stand uns ‚Äď neben Martin Wentz ‚Äď Thomas Kiwitt, der Leitende Technische Direktor, Rede und Antwort. Die Diskussion auf- und auf weitere Ereignisse und Berichte der letzten Tage und Wochen zur√ľckgreifend soll hier vom Autor dieser Zeilen durchaus mit pers√∂nlicher Note der Stand der Dinge reflektiert werden. Weiterlesen →

08. März 2019 von ESchuetz

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