Erbe – Bestand – Zukunft

Baukultur-Bericht 2018/19

Wir ersparen uns die M√ľhe, den lesenswerten Bericht selbst vorzustellen, und verweisen stattdessen auf den sehr guten Beitrag vom BauNetz. Dem ist nichts hinzuzuf√ľgen. Dennoch hier der direkte Link zum Bericht.

Abbildung: © Bundesstiftung Baukultur

29. November 2018 von ESchuetz

Kategorien: Architektur, Ländlicher Raum, Metropolregionen, Politik, Regionalentwicklung, Städtebau, Stadtentwicklung, Wohnen | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

Workshop und Landesgruppensitzung

Wann: Freitag, den 30.11.2018, 1:30 Uhr
Wo: in den Räumen des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Poststraße 16, 60329 Frankfurt am Main, Raum 4.26

Thema des √∂ffentlichen Workshops: B√ľrgerbeteiligung

Bis vor wenigen Jahren war B√ľrgerbeteiligung noch das Nonplusultra der planenden Disziplinen in ihren Projekten. Ihre Wirksamkeit beim Verankern der Projekte in der „Stadtgesellschaft“ war unumstritten. Zahlreiche Formate wurden entwickelt. Einen guten √úberblick gibt der Wikipediaeintrag zum Stichwort. Vom Verf√ľgbarmachen wichtigen „Expertenwissens“ der Beteiligten vor Ort¬†bis hin zu Erm√§chtigung derselben, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen und damit die Demokratie zu st√§rken, reichten die Hoffnungen.

Diese sind vielleicht nicht g√§nzlich entt√§uscht worden. Doch das Bild hat sich trotzdem ver√§ndert. Vielfach sind Beteiligungsverfahren f√ľr alle Beteiligten zerm√ľrbende Prozesse. Die Projektverantwortlichen sehen sich immer √∂fter einer Fundamentalopposition gegen√ľber, die sich aus Partikularinteressen einerseits und einer generellen Systemkritik anderseits speist. Und als wenn das noch nicht genug w√§re, leben wir ohnehin in Zeiten gro√üer Verunsicherung, in denen Bekanntes und Bew√§hrtes an Bedeutung und Wert verliert. Was also tun? Eine j√ľngste Studie des BBSR hat sich dem Thema angenommen und aus der Analyse von 13 Wohnungsbau-Innenentwicklungsprojekten Handlungserfordernisse und Empfehlungen abgeleitet. Spielregeln, Erwartungsmanagement und Verbesserung in der (verwaltungsseitigen) Projektorganisation sind dazu Stichworte. Mit zwei Beispielen aus Kassel ist unserer Region in der Studie vertreten.

Weiterlesen →

18. November 2018 von ESchuetz

Kategorien: Akademie, B√ľrgerbeteiligung, Diskussion, Politik, Vortrag | Schlagw√∂rter: , , | Schreibe einen Kommentar

Migration als Alltag: Erste Eindr√ľcke von der Jahrestagung

Die Jahrestagung war dank der engagierten Vortragenden, sachkundigen Inputgeber der Workshops und der diskussionfreudigen Teilnehmer an den Marktständen aus ganz Deutschland ein toller Erfolg. Unsere Landesgruppe dankt allen Teilnehmern, dem Präsidium und der Geschäftsstelle sehr herzlich. Wer einen kurzen Eindruck gewinnen will, kann unter diesem Link den Bericht zur Tagung auf SWR Aktuell ansehen.

30. September 2018 von ESchuetz

Kategorien: Vortrag | Schreibe einen Kommentar

Auf nach Mainz zur DASL-Jahrestagung 2018: Migration als Alltag

Man k√∂nnte auch sagen, Migration ist der Normalfall. Die Menschen ziehen von Kontinent zu Kontinent, Land zu Land, von Region zu Region, von Stadt zu Stadt, vom Land in die Stadt und umgekehrt, von Gemeinde zu Gemeinde. Neugier, Abenteuerlust und Horizonterweiterung, Entkommen aus missliebigen politischen oder sozialen Strukturen, berufliche Herausforderungen, privates Gl√ľck und die Suche nach besseren Lebensverh√§ltnissen sind klassische Migrationsmotive. Das war in der Menschheitsgeschichte immer so und wird auch immer so bleiben. Verst√§rkt hat sich im Zuge der Europ√§ischen Einigung die EU-Binnenmigration. In den letzten Jahren erleben wir zus√§tzlich eine Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen, wobei Krieg, Verfolgung und Vertreibung sowie schlechte Umweltbedingungen als Ursachen hinzukommen. Sicher, gerade die kulturkreis√ľbergreifende Migration bringt besondere Herausforderungen mit sich. Aber die im aktuellen Diskurs bisweilen arg konstruierte Dichotomie von „denen“ und uns“, von „Migranten“ oder gar „Fl√ľchtlingen“ und der „Aufnahmegesellschaft“ (die allerdings alles andere als homogen ist),¬†verstellt dabei den Blick auf den Normalfall, auf den Alltag und ist der Integration gar nicht zutr√§glich.

Weiterlesen →

23. September 2018 von ESchuetz

Kategorien: Akademie, Diskussion, Infrastruktur, Politik, Stadtentwicklung, Vortrag, Welt, Wohnen | Schlagwörter: , , , , , , | 1 Kommentar

Nachbereitung: Wer hat Angst vor der Metropolregion?

Die gemeinsame Veranstaltung des Initiativkreises Metropolregion FrankfurtRheinMain und unserer Landesgruppe war gut besucht. Herauszuheben ist vor allem die Qualität der Besucher. Neben den hochkarätigen Referenten waren einige Landes- und Lokalpolitiker sowie Funktionsträger in lokalen und regionalen Organisationen anwesend.

Vorläufig lassen sich die Vorträge und die anschließende Diskussion wie folgt zusammenfassen:

  1. Art. 28 des Grundgesetzes und ¬ß 137 der hessischen Landesverfassung erlauben es nicht, die Planungshoheit auf eine √ľbergeordnete Gebietsk√∂rperschaft zu √ľbertragen. Insofern ist die Frage der Ausweisung von dringend ben√∂tigtem (Wohn-)Baugebieten weiterhin vom Willen der Gemeinden abh√§ngig. Darauf wies Prof. Dr. Martin Wentz in seinem fulminanten Vortrag hin. Konsequenterweise muss die Fl√§chennutzungsplanung auf die Gemeindeeben zur√ľckgegeben werden – so ja auch die Forderung von Initiativkreis und DASL. Au√üerdem, so das Fazit von Martin Wentz,¬†zwinge keine Landesregierung in Deutschland ihren Regionen ein so „komplexes, schwerf√§lliges und intransparentes Planungssystem auf“.
  2. Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen, sprich: die dr√§ngenden Probleme der Region sofort und beherzt mit den aktuell zur Verf√ľgung stehenden Ressourcen und innerhalb der bestehenden politisch-organisatorisch-rechtlichen Strukturen angehen, gleichzeitig aber ein Verfahren zur √úberpr√ľfung und √Ąnderung der Strukturen einleiten. Thomas Horn, der neue Direktor des Regionalverbands FrankfurtRheinMain machte glaubhaft deutlich, dass er zum Erstgenannten entschlossen sei. Die anwesenden Landespolitiker, allen voran MdL Ulrich Caspar, u. a. verkehrs- und wohnungsbaupolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, zeigten f√ľr letzteres noch wenig Neigung.
  3. Die Region muss selbstbewusst auftreten und¬†‚Äěaufstehen‚Äú, d.h. sich im politischen Konsens formieren und vom Landesgesetzgeber die Einleitung der entsprechenden Reformen verlangen. Dass dies Erfolg verspricht,¬†zeigten zum einen die Erfahrungen aus den Metropolregionen Stuttgart und Ruhr, die von¬†von Dr. Nicola Schelling, Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart, und Martin T√∂nnes, Beigeordneter Bereich Planung im Regionalverband Ruhr, vorgetragen wurden,¬†sowie der Beitrag eines Gastes aus dem Publikum, der von seinen Erfahrungen in der Metroporegion Rhein-Neckar berichtete. Dass es jedenfalls¬†so nicht weiter gehen k√∂nne, betone Rolf Gnadl, B√ľrgermeister und Landrat a. D. im Wetteraukreis vom , Initiativkreis in seinem Abschlusspl√§doyer.

Wir werden weiter berichten und in der Sache weiter am Ball bleiben. In K√ľrze sind an dieser Stelle vorauss. Fotos von der Veranstaltung und die Pr√§sentationen der Referenten zu erwarten.

09. September 2018 von ESchuetz

Kategorien: Akademie, Diskussion, Regionalentwicklung, Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität, Vortrag, Wohnen | Schlagwörter: , | 2 Kommentare

Wer hat Angst vor der Metropolregion?

So lautet der etwas provokante Titel einer Veranstaltung, die wir am Mittwoch, den¬†05. September¬†um 18:00 Uhr im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt gemeinsam mit dem Initiativkreis Metropolregion FrankfurtRheinMain¬†durchf√ľhren. Damit wird nun das, was der Initiativkreis und wir mit Analysen und Positionspapieren¬†in das Gesetzgebungsverfahren zur Novelle des hessischen Metropolgesetzes eingebracht haben, in der √Ėffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Erfreulicherweise haben sich weitere Organisationen als Unterst√ľtzer der Veranstaltung¬†angeschlossen, n√§mlich die Wirtschaftsinitiative Frankfurt RheinMain e. V. sowie der Verein zur F√∂rderung der Standortentwicklung FrankfurtRheinMain e. V.¬†Besonders erfreulich, dass der Regionalverband selbst unterst√ľtzt und sich in die Veranstaltung mit einem Beitrag von Verbandsdirektor Thomas¬†Horn¬†einbringt.

Worum es geht, haben wir bereits ausf√ľhrlich an dieser Stelle dokumentiert. Nochmals zur Erinnerung: Wir halten die der Gesetzesvorlage zugrunde liegende Annahme, dass alles mehr oder weniger so weiter gehen kann und das Gesetz¬†keiner gro√üen Ver√§nderungen bedarf, f√ľr nicht zutreffend. Die dr√§ngenden Probleme der Region sprechen dagegen. Daher muss alles auf den Pr√ľfstand – wenn nicht jetzt zum Schluss der laufenden Legislaturperiode, dann in der n√§chsten: Aufgaben, Organisation, r√§umlicher Zuschnitt und politische Legitimation des Regionalverbands.

In der Veranstaltung soll sich zeigen,¬†inwieweit die Akteure der Landes- und Regionalpolitik bereit und in der Lage sind, Neues zu diskutieren und ge√§nderte Wege einzuschlagen. Neben Thomas Horn, werden Martin T√∂nnes vom Regionalverband Ruhr und Dr. Nicola Schelling vom Verband der Region Stuttgart √ľber die „Verfassung“ ihrer Regionen berichten. Zuvor gibt es einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Martin Wentz sowie eine Einf√ľhrung von J√ľrgen Schultheis. Er wird auch die abschlie√üende Diskussion leiten, zu der weitere politische Akteure hinzusto√üen werden. Das genaue Programm findet sich hier.

Weiterlesen →

19. August 2018 von ESchuetz

Kategorien: Diskussion, Regionalentwicklung, Vortrag | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Von Donuts und Kreppel

Wenn am Rande von Gemeinden und Kleinst√§dten die Superm√§rkte und Einfamilienhausgebiete wachsen, w√§hrend der Dorf- oder Stadtkern ver√∂det, spricht man neuerdings vom Donut-Effekt: au√üen fett, innen hol. Das passiert √ľbrigens in wachsenden wie in schrumpfenden Regionen, in letzteren vermutlich mehr. F√ľr den sozialen Zusammenhalt und das baukulturelle Erbe w√§re dagegen die Vorstellung eines Kreppel (sonst wo: Berliner oder auch Krapfen, im Saarland: Faasend-Kichelchen) besser: ein sch√∂ner, kompakter Teig mit einem Schuss Marmelade in der Mitte. Da wieder hin zu kommen, ist √§u√üerst schwer, wie das aktuelle brandeins berichtet. Es braucht u. a. „Orstkernk√ľmmerer„.

Die Bundesstiftung Baukultur hatte schon mit ihrem Baukulturbericht 2016/17 mit dem Titel „Stadt und Land“ auf das Ph√§nomen aufmerksam gemacht und es sch√∂n illustriert. Mit Hilfe des Forschungs- und Beratungsinstituts empirica ist es der Bundesstiftung in Zusammenarbeit mit dem GdW sogar gelungen nachzuweisen, dass zumindest demografisch und wirtschlich ein gewisses Potenzial da ist, zumindest in sogenannten Ankerst√§dten die Mitte zu bewahren oder wieder herzustellen.

Die Dichotomie zwischen Stadt und Land, die sich auch im Donut-Effekt ausdr√ľckt, wird uns sicher noch weiter besch√§ftigen. Neben dem Baukulturbericht empfehlen wir das Sonderheft Stadtaspekte „Land in Sicht“ in diesem Zusammenhang zum Lesen. Darin wird u. a. die neue Lust auf Land bei jungen Leuten beschrieben. Ob sie dem Donut-Effekt abhilft, wenn die Jungen doch wieder nur vom Einfamilienhaus tr√§umen?

Bild: © Bundesstiftung Baukultur, Design: Heimann + Schwantes

08. Juli 2018 von ESchuetz

Kategorien: Immobilien, Ländlicher Raum, Regionalentwicklung, Städtebau, Wohnen | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Ein neues Metropolgesetz f√ľr FrankfurtRheinMain

Es kommt nicht oft vor, dass unsere Landesgruppe Mut und Mu√üe findet, sich in laufenden Gesetzgebungsverfahren zu Wort zu melden. Aber wenn in der Begr√ľndung zur aufgrund eines gesetzlichen Verfallsdatums notwenigen Novelle des Gesetzes √ľber die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main (MetropolG) zu lesen steht, dass sich alles mehr oder weniger bew√§hrt hat und auch in den n√§chsten Jahres mehr oder weniger so weiter gehen kann, so sehen wir es als notwendig an, dass wir es tun. Denn,

  • wenn im regionalen Fl√§chennutzungsplan (RegFNP) ausgewiesene Siedlungsfl√§chen seit Jahren nicht entwickelt werden, obwohl in der Region Wohnbauland knapp ist,
  • wenn¬†Verkehrsprojekte wie z. B. die Regionaltangente West deshalb nur schleppend vorangekommen sind, weil u. a. die Tr√§ger sich erst m√ľhsam freiwillig zusammenfinden m√ľssen,
  • wenn die Finanzierung von wichtigen Regionalgesellschaften und damit ihre Aufgaben der freiwilligen kommunalen Kooperation, wie z. B. die Entwicklung und Unterhaltung des Regionalparks gef√§hrdet ist,
  • wenn die F√ľhrung des Regionalverband in Sachen Siedlungsentwicklung nur Vorschl√§ge machen kann (Immerhin, sie tut es!),
  • wenn Frankfurt gezwungen ist, sagen wir, in nicht ganz so g√ľnstigen Lagen, einen neuen Stadtteil zu planen, weil es eben nur auf eigenem Gebiet selbst handlungsf√§hig ist (ihm dann aber dennoch an der Stadtgrenze der nachbargemeindliche Wind ins Gesichts weht),
  • wenn √Ąnderungsvorhaben im RegFNP sowohl auf der Schiene Regionalverband-Verbandskammer als auch auf der Schiene Regierungspr√§sidium-Regionalversammlung fachlich und politisch durchgebracht werden m√ľssen, was einen hohen Aufwand bedeutet und den B√ľrgern schwer vermittelbar ist, und
  • wenn in beiden Kammern nur Gemeindedelegierte sitzen, die ihre zwar legitimen, aber eben spezifisch kommunalen Interessen einbringen, sozusagen also die √ľbergeordnete Stimme fehlt,

dann kann man eben nicht behaupten, dass alles gut läuft und sich die Strukturen bewährt haben.

Weiterlesen →

02. Juni 2018 von ESchuetz

Kategorien: Diskussion, Gr√ľn und Freiraum, Politik, Regionalentwicklung, Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilit√§t, Wohnen | Schlagw√∂rter: , , | Schreibe einen Kommentar

Hinterland

Die Franzosen haben dieses sch√∂ne deutsche Wort in ihre Sprache √ľbernommen, die Angelsachsen auch. Im Franz√∂sischen hat es als Einzugsgebiet eines (See-)Hafens eine Bedeutungsverengung erfahren. Auch im Englischen hat es als Land weg von der K√ľste oder den Ufern gro√üer Fl√ľsse nautischen Ursprung. H√§ufig wird in beiden Sprachen das Wort ‚Irrigation‘, also die Bew√§sserung, im √ľbertragenen Sinne ‚die Anbindung‘ mit ihm in Verbindung gebracht. Es schwingt also die Vorstellung mit, dass wie beim Bew√§ssern etwas zum Wachsen und Gedeihen gebracht werden kann, wenn man sich ordentlich darum k√ľmmert.

Wie ist es nun mit dem Hinterland in unserer Region, z. B. abseits der Ufer von Rhein und Mosel aus? Diese Frage stellt sich das Bauforum Rheinlandpfalz am 13.06.18 in einer Fachtagung in Boppard. Genauer gesagt geht es darum, welche Konzepte es gibt, um St√§dte und Gemeinden zu attraktiven Wohn-, Arbeits- und Kommunikationsorten mit Ankerfunktion zu entwickeln. Weiterlesen →

28. April 2018 von ESchuetz

Kategorien: Diskussion, Infrastruktur, Ländlicher Raum, Regionalentwicklung, Vortrag | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

Stadtentwicklung und Integrationspolitik in Klein- und Mittelstädten

Das Deutsche Institut f√ľr Urbanistik¬† (difu) f√ľhrt zu diesem Thema einen Veranstaltung durch. Da sie gut zu der von unserer Landesgruppe ausgerichteten DASL-Jahrestagung 2018 passt, empfehlen wir eine Teilnahme und verweisen auf das dahinter liegende „Forschungs-Praxis-Projekt“.

Beim difu hei√üt es zur Veranstaltung: „In der Realit√§t sind die √ľber 1.300 kleineren St√§dte in Deutschland √ľberaus heterogen, wie auch deren Stadtgesellschaft vielf√§ltig ist. Die Zuwanderung bietet Chancen f√ľr die Entwicklung der Klein- und Mittelst√§dte und stellt diese gleicherma√üen vor die Herausforderung, die zunehmende Vielfalt als Prozess zu gestalten. Der Zuzug von Gefl√ľchteten entfaltete vielerorts eine Katalysatorwirkung: Nach Erstaufnahme und Unterbringung stellte sich n√§mlich rasch die Frage, wie sich das zuk√ľnftige Zusammenleben und der gesellschaftliche Zusammenhalt in einer durch Mobilit√§t gepr√§gten Gesellschaft gestalten lassen.“

Wir haben uns bereits zusammen mit der Schader-Stiftung auf unserer vergangenen Fachtagung in Darmstadt mit dem Thema auseinandergesetzt. √úbrigens folgten an die 90 Einsender unserem diesbez√ľglichen Call f√ľr Papers und zeigten „Alltagsorte der Migration“. Auf der Jahrestagung wird es daher genug Anschauungsmaterial geben, das im bew√§hrten Format des Marktplatzes zur Diskussion gestellt wird.

Bild: (c) difu

02. April 2018 von ESchuetz

Kategorien: Akademie, Diskussion, Politik, Stadtentwicklung, Vortrag, Welt | Schlagwörter: , , , | Schreibe einen Kommentar

← √Ąltere Artikel

Neuere Artikel →